18. Lesefest: Autorinnenlesung und Gespräch "Unser Schmerz ist unsere Kraft"
I705004 18. Lesefest: Autorinnenlesung und Gespräch "Unser Schmerz ist unsere Kraft"
| Beginn | Do., 19.11.2026, 18:00 - 19:30 Uhr |
| Ende | Do., 19.11.2026 |
| Kursentgelt | 0,00 € |
| Dauer | 1 Termin |
| Mindestteilnehmerzahl | 10 |
| Status | - 45 Plätze frei |
| Kursleitung |
Zu diesem Kurs sind keine Informationen über Dozenten verfügbar. |
| Kursalternativen |
Gamze Kubaşık und Semiya Şimşek verloren durch die Mordserie des rechtsterroristischen NSU ihre Väter. Am 9. September 2000 wurde Enver Şimşek in Nürnberg und am 4. April 2006 Mehmet Kubaşık in Dortmund von dem rechtsterroristischen NSU ermordet. Neben Enver Şimşek und Mehmet Kubaşık ermordete der NSU zwischen 2000 und 2007 Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter.
Gamze Kubaşık wird bei der Lesung, gemeinsam mit Christine Werner als Mitautorin, über ihre Familiengeschichte, ihren Vater, den NSU-Komplex und ihren gemeinsamen Kampf mit Semiya Şimşek um Aufklärung sowie Erinnerung sprechen. Sie erzählt, wie sie die erschütternden Geschehnisse damals erlebt und wie die Morde sie aus ihrem bisherigen Leben gerissen haben. Aber auch, wie sie gemeinsam mit Semiya Şimşek eine ungeheure Kraft entwickeln konnte, die beide bis heute immer weiterkämpfen lässt: Gegen das Vergessen und für eine Zukunft ohne Ausgrenzung.
Das Buch „Unser Schmerz ist unsere Kraft“ - nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2026 - greift diese Punkte und die Erinnerungsarbeit auf. Bis zur sogenannten Selbstenttarnung des NSU im November 2011 wurden die Angehörigen der Opfer durch Strafverfolgungsbehörden, Verwaltung und Politik, aber auch von Teilen der Medien nicht ernst genommen, allein gelassen und sogar verdächtigt, selbst in die Mordtaten und Anschläge verwickelt zu sein.
Die Ignoranz sowie die falschen Beschuldigungen gegenüber den Opfern und ihren Angehörigen waren vielfach von rassistischen Haltungen geprägt. Deren Forderungen nach lückenloser Aufklärung der Taten des NSU und des dahinterstehenden neonazistischen Netzwerks wurden in den folgenden Jahren nicht erfüllt, bis heute ungeklärt ist nicht zuletzt die Rolle, die Inlandsgeheimdienste und Strafverfolgungsbehörden im NSU-Komplex spielten.
Die Lesung wird moderiert von Ali Șirin.
Diese Lesung wird in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum angeboten.
Eine Anmeldung unter https://beteiligung.nrw.de/k/1026702 ist erforderlich.
Gamze Kubaşık wird bei der Lesung, gemeinsam mit Christine Werner als Mitautorin, über ihre Familiengeschichte, ihren Vater, den NSU-Komplex und ihren gemeinsamen Kampf mit Semiya Şimşek um Aufklärung sowie Erinnerung sprechen. Sie erzählt, wie sie die erschütternden Geschehnisse damals erlebt und wie die Morde sie aus ihrem bisherigen Leben gerissen haben. Aber auch, wie sie gemeinsam mit Semiya Şimşek eine ungeheure Kraft entwickeln konnte, die beide bis heute immer weiterkämpfen lässt: Gegen das Vergessen und für eine Zukunft ohne Ausgrenzung.
Das Buch „Unser Schmerz ist unsere Kraft“ - nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2026 - greift diese Punkte und die Erinnerungsarbeit auf. Bis zur sogenannten Selbstenttarnung des NSU im November 2011 wurden die Angehörigen der Opfer durch Strafverfolgungsbehörden, Verwaltung und Politik, aber auch von Teilen der Medien nicht ernst genommen, allein gelassen und sogar verdächtigt, selbst in die Mordtaten und Anschläge verwickelt zu sein.
Die Ignoranz sowie die falschen Beschuldigungen gegenüber den Opfern und ihren Angehörigen waren vielfach von rassistischen Haltungen geprägt. Deren Forderungen nach lückenloser Aufklärung der Taten des NSU und des dahinterstehenden neonazistischen Netzwerks wurden in den folgenden Jahren nicht erfüllt, bis heute ungeklärt ist nicht zuletzt die Rolle, die Inlandsgeheimdienste und Strafverfolgungsbehörden im NSU-Komplex spielten.
Die Lesung wird moderiert von Ali Șirin.
Diese Lesung wird in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum angeboten.
Eine Anmeldung unter https://beteiligung.nrw.de/k/1026702 ist erforderlich.
Kurs teilen:
Kursort
Saal 1
Adresse:
Yorckstraße 23
40476 Düsseldorf
Kursort
Saal 2
Adresse:
Yorckstraße 23
40476 Düsseldorf
| Datum | Uhrzeit | Ort |
|---|---|---|
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Datum:
Do. 19.11.2026
|
Uhrzeit:
18:00 - 19:30 Uhr
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Wo:
Yorckstraße 23,
vhs, Haus H, Yorckstr. 23, Derendorf, Saal 1
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- 45 Plätze frei